Tag 103: Donnerstag, 25. Juni 2020

Was in unserer Macht steht

Niemand kann das gut finden: industrielle Massentierhaltung, hormon- und antibiotikabehandelte Schweine und Rinder, Tiertransporte quer durch Europa, Abholzung von Wäldern zur Gewinnung von Tierfutter, Gülle-Seen und Klimakiller-Gase, sklavenähnliche Arbeitsbedingungen in Schlachthöfen und Wurstfabriken.

 

Es steht in unserer Macht, dies zu ändern. Nicht, indem das Fleisch Essen verboten wird, sondern indem wir nicht zum billigsten Schnitzel greifen. Ob und wie wir kaufen und konsumieren – darin liegt unsere Macht.

Das ist ein ganz einfacher Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung, zum Wohl von Mensch und Tier, zum Wohl unseres ganzen Planeten.

Pfarrer Martin Anefeld, Nußdorf