Tag 117: Donnerstag, 9. Juli 2020

Freunde

117 bildIn unseren Zeiten, die nun einmal so sind, wie sie nun einmal sind, mag dieser Ausspruch Luthers fast schon zynisch wirken. Viele erleben gerade existenzielle Nöte: Schausteller, Solo-Selbstständige, Gastronomie, und, und, und …

 

Man kann Luther vieles vorwerfen, doch den Verzicht auf materielle Güter hat der ehemalige Augustiner Mönch durchaus kennengerlernt. Und doch, aber vielleicht auch gerade deshalb, sieht er in einem guten Freund mehr als im Besitz von Gütern, obwohl diese Güter es ihm ermöglichen den guten Rheinwein zu genießen.

In unserer Welt spielt materieller Besitz eine immer größere Rolle. Es geht um Haben oder eben nicht Haben. Um Besitzen und das Begehren von Dingen. Und doch ist all der Besitz um so schöner, wenn man ihn teilen kann mit Freunden, mit Menschen, die man mag.

Gerade sind auch in unserer Gesellschaft einige Menschen auf unsere Hilfe angewiesen. Die Gastronomie, die kleinen Läden in den Innenstädten, vielleicht fallen Ihnen noch ein paar andere ein, den Sie gerade jetzt ein bisschen Hilfe zukommen lassen können.

Pfarrer Thomas Himjak-Lang, Böchingen