Von den Quellen der Queich bis zum Reben-Meer,
von den Wasgauhügeln bis zu den Weinbergen
reicht die Kooperationszone im Nordwesten
des Protestantischen Kirchenbezirkes Landau in der Pfalz,
die "NORDWEST-PASSAGE".

17 Kirchengemeinden sind gemeinsam unterwegs,
um Kirche für die Menschen in 32 Orten zu sein.


Zum Krieg in der Ukraine

Die Gefühle gehen durcheinander: lähmendes Entsetzen, ohnmächtige Wut, ratlose Verzweiflung. Was kann den Wahnsinn stoppen? Im Moment können und müssen wir beten. Es ist im Moment das größtmögliche Zeichen der Verbundenheit mit den Kindern, Frauen und Männern in der Ukraine. Und künftig werden aus dem Gebet Taten werden müssen: die bedingungslose Aufnahme von Flüchtlingen, die Lieferung von Hilfsgütern, und nicht zuletzt die Bereitschaft, für den Frieden und die Freiheit der Ukraine auch die Kosten bei uns zu tragen.
(Martin Anefeld) 

Die Hände, die zum Beten ruhn,
die macht er stark zur Tat.
Und was der Beter Hände tun,
geschieht nach seinem Rat.
(Jochen Klepper)

gebet ukaine

Gott.
Dein Frieden ist höher.
Höher als Macht und Hass und alles, was verletzt.
Deine Liebe ist größer.
Größer als Grenzen und Konflikte und alles, was trennt.

Ach, Gott.
Was kann ich tun?
Ich balle Fäuste in ohnmächtiger Wut. Du nimmst meine Fäuste in die Hand.
Meine Augen füllen sich mit Tränen. Du sagst: Lehn Dich an mich in Deiner Angst.
Ich bitte Dich um Frieden.
Um Deinen Shalom.
Ich bitte Dich für die in Angst um ihr Leben, um die an Grenzen und in den Krisengebieten.
Ich bitte Dich für die in Verantwortung.
Ich bitte Dich um Vernunft und Liebe, die leiten.
Ich bitte Dich um Frieden.
Um Deinen Shalom.

Gott.
Meine Hoffnung ist unbeirrbar.
Auf Dich und Deinen Frieden.
Dieser Frieden soll in den Herzen wohnen und herrschen auf dieser Deiner Welt.
Das ist meine Sehnsucht.
Meine Hoffnung ist unbeirrbar.
Meine Hoffnung auf Deine Liebe.
Diese Liebe soll in mir wohnen und in dem neben mir und in allen Menschen.
Diese Liebe soll unsere Taten lenken.
Bitte.

Amen

(Elisabeth Rabe-Winnen)

Wir haben eine neue Rubrik eingerichtet: Friedensworte. Hier wollen wir versuchen, dem lähmenden Entsetzen angesichts des Krieges in der Urkaine etwas entgegenzusetzen.

Achten Sie auch auf Friedensgebete in Ihrer Nähe. Hier finden Sie Anregungen zum eigenen Gebet um Frieden:


! Aktuell zur Corona-Epidemie !

Landessynode ruft zum Impfen auf

Impfen Foto Pixabay da82587d5dDie Sorge der Landessynodalen über die dramatische Pandemielage führte am Samstag zu einem Beschluss: Sie rufen Erwachsene zum Impfen auf. Kirchengemeinden und Einrichtungen der Landeskirche sollen Räumlichkeiten und Unterstützung für Impfaktionen zur Verfügung stellen.

Mehr Infos: https://www.evkirchepfalz.de/aktuelles-und-presse/pressemeldungen/detail/landessynode-ruft-zum-impfen-auf-3639/


Die einzelnen Pfarrämter und Gemeinden bieten unterschiedliche Gottesdienstformen in Corona-Zeiten an: in Präsenz mit vorheriger Anmeldung, im Freien, per Zoom. Hier finden Sie die Übersicht, wo in der Region welche Gottesdienste gefeiert werden. 

Informieren Sie sich auf den Seiten der einzelnen Pfarrämter, welche weiteren Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten.


Gut-Tu-Nachrichten und "gemeinsam unterwegs"

Seit dem 15. März 2020 haben wir tägliche Impulse auf der Homepage unserer Regionalgruppe veröffentlicht. Es sollten Botschaften und Gedanken sein, die „gut tun“. Herausgekommen ist ein bunter Strauß an 500 „Gut-Tu-Nachrichten“: Witzige, nachdenkliche, klagende, aufbauende, wegweisende, kritische, tröstende Artikel. Manchmal vielleicht auch ablenkend von der deprimierenden und angespannten Stimmung in der Gesellschaft.

„Gute Nachrichten“ in krisenhaften Zeiten bergen das Risiko, falsch verstanden zu werden. Aber unsere Intention war richtig, bei allen trüben und dunklen Wolken die Sonne nicht zu vergessen, bei aller Angst und Sorge Mut zu machen, bei allem Ernst des Lebens auch ein Lächeln zu wagen, bei aller Anspannung auch mal auf andere Gedanken zu kommen.

Während der Hochphase der Coronakrise litt das geistliche Gemeindeleben besonders. Gottesdienste konnten nur unter strengen Auflagen gefeiert werden oder gar nicht. In dieser Zeit sind in der Region der NORDWEST-Passage fünf geistliche Wegbegleiter "gemeinsam unterwegs" erschienen, mit Hilfe derer an den Sonn- und Feiertagen zu Hause eine Andacht gelesen und oder gefeiert werden konnte.

Über die allgemeine Situation und die aktuell geltenden Verordnungen und Regelungen können Sie sich hier informieren:

Wichtig für uns ist jedoch jenseits aller amtlich verordneten Maßnahmen eine Haltung, die uns Christinnen und Christen zu eigen sein soll. Es ist uns versprochen:

"Gott hat uns nicht den Geist der Furcht gegeben, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit." (2. Tim 1,7).

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