gebet ukaineDie Gefühle gehen durcheinander: lähmendes Entsetzen, ohnmächtige Wut, ratlose Verzweiflung. Was kann den Wahnsinn stoppen? Im Moment können und müssen wir beten. Es ist im Moment das größtmögliche Zeichen der Verbundenheit mit den Kindern, Frauen und Männern in der Ukraine. Und künftig werden aus dem Gebet Taten werden müssen: die bedingungslose Aufnahme von Flüchtlingen, die schnelle Lieferung von Hilfsgütern, und nicht zuletzt die Bereitschaft zum selbstlosen Verzicht. Frieden und Freiheit in der Ukraine werden und müssen uns etwas kosten.

Die Hände, die zum Beten ruhn,
die macht er stark zur Tat.
Und was der Beter Hände tun,
geschieht nach seinem Rat.
(Jochen Klepper)

Pfr. Martin Anefeld