Gute Nachricht - Gut-Tu-Nachricht

Tag 424: Mittwoch, 12. Mai 2021

Naschpause mit Gott

Tag 424 Naschpause mit Gott

Der Wochenspruch dieser Woche lautet: „Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet.“ (Psalm 66,20) Dieser Wochenspruch ermutigt dazu, dass wir uns bittend und betend an Gott wenden. Aber wie können wir das auch praktisch in unserem Alltag umsetzen? Was haben Sie schon alles ausprobiert, um mit Gott zu sprechen, auf ihn zu hören? Oft fällt uns ein Gespräch mit Gott in der Hektik des Tages schwer. Oft sind wir lustlos, unkonzentriert und würden lieber aufs Handy gucken, als mit Gott zu sprechen. Mir geht es mindestens so. Hier habe ich uns eine Idee mitgebracht, von der ich glaube, dass Gott sie nicht verwerfen wird: Mit Schoko-Erdnüssen Dank, Lob und Fürbitte halten. Ich hoffe es regt uns Alle an, eine Naschpause mit Gott zu einzulegen. Probieren Sie es aus!

PS: Es können die „klassischen“ M&M sein. Eine leckere und faire Nasch-Alternative finden Sie im Weltladen: www.weltladen-landau-pfalz.de

Vikarin Almendra García de Reuter, LD-Godramstein

 


 

Tag 423: Dienstag, 11. Mai 2021

Es gibt kein schlechtes Wetter …

Tag 423 Wetter

Doch! Wenn das leckere Eis am Nachmittag ausfällt, weil es regnet – das ist schlechtes Wetter! Die Kinder hatten sich schon darauf gefreut… dann regnet es plötzlich wie aus Kübeln – kein Eiswetter. Wir haben an diesem Regentag spontan Schirme gekauft: jeder einen persönlichen Schirm. Ein Schirm macht einen riesigen Unterschied: Wer einen Schirm hat, der kann sich frei bewegen – auch wenn es regnet. Der Schirm ist wie ein kleiner „Himmel“, darunter bleibt es trocken – und ehrlich gesagt: Das Eis im Regen unter dem Schirm schmeckt sogar besser als bei Sonnenschein. Probiert‘s mal aus! Ein Schirm wirkt wirklich Wunder!

In Psalm 32 steht: „Du bist mein Schirm.“ Gemeint ist hier Gott. Gott ist mein Schirm. Das heißt: Gott verhindert nicht, dass es regnet – so wie der Schirm ja auch nichts am Wetter ändert. Aber ich weiß, er ist über mir wie ein Schirm, und das Eis ist gerettet. Und wenn Gott der Schirm ist, dann gibt es wirklich kein schlechtes Wetter… oder?

Pfarrer Stefan Mendling, Annweiler

 


 

Tag 422: Montag, 10. Mai 2021

Mein Jubiläum

422 LotharHeute vor 34 Jahren, wurde ich in Altdorf ordiniert. Die Ordination ist die Beauftragung zur Wortverkündigung und zur Sakramentsverwaltung. Diese Beauftragung gilt lebenslang. Der 10. Mai ist für mich in all den Jahren ein besonderes Datum geblieben.

Meine Kirche hat Vertrauen in mich gesetzt. Viele Menschen haben mir ihre Türen und ihre Herzen geöffnet. Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters durfte ich begleiten. Wir haben gemeinsam geredet, gebetet, gesungen, gefeiert und geschwiegen. Wir haben aufgebaut und zu Grabe getragen.

Der Pfarrberuf ist ein abwechslungsreicher und vielfältiger Dienst. Trotz des schmerzhaften Bedeutungsverlustes von Kirche bleibt „Pfarrer sein“ mein Traumberuf. Das liegt an den vielen Menschen, die mich zu dem gemacht haben, was ich bin.

Und das liegt an Gott, dem ich auf der Spur bin. Dessen Kraft ich zu spüren glaube. Der mir 34 Jahre zur Seite stand. Und der, bei aller Arbeit, die er manchmal mit mir hatte, keine Spur müde wird.

Der 10. Mai. Mein Tag, an dem ich „Danke“ sage. Nach allen Seiten hin. Durch alle Zeiten hindurch!

Pfarrer Lothar Schwarz, Rhodt


 

Tag 421: Sonntag, 9. Mai 2021

Beten tut gut!

421 gebetLetzte Woche erreichte mich eine Email, die mich beeindruckt und gefreut hat. Eine Bekannte bedankte sich für Genesungswünsche und mein Versprechen, für sie zu beten.

"Erfahren durfte ich in den vergangenen Wochen, dass Gott Gebete erhört ... Man hat sich einfach geborgen gefühlt, man kann sich manchmal einfach in seine Hände legen. Eine solche Erfahrung kann man leider sehr schlecht mit Worten beschreiben."

Wie ist das mit dem Beten? Hilft beten wirklich ? Gebete können ganz unterschiedlich sein: Man kann nicht nur mit Worten beten, wie es viele aus der Kirche kennen. Man kann auch singen und sogar laufen. Pilger begreifen ihren langen Marsch als Gebet mit den Füßen. Andere riechen oder sehen ihr Gebet. In diesen Maitagen beim Spaziergang: Das wunderbare frische Grün der Buchen, das meine Augen sehen, meine Seele berührt und mich dankbar werden lässt.

Naturwissenschaftler haben erforscht: Beim Beten werden bestimmte Bereiche des Hirns besonders stimuliert. Das wirkt sich auf die meine Gefühle aus, auf meine Energie und mein Denken. Beten bewirkt also etwas zumindest bei dem, der betet.

Es gibt auch einen psychologische Aspekt: Im Gebet mache ich mir meine Wünsche, Sehnsüchte und Hoffnungen bewusst. Danach kann ich versuchen, sie gezielter umzusetzen. Wer Kontakt mit Gott aufnimmt, legt sich und die Welt in Gottes Hand. Mehr ist es nicht. Aber vielleicht liegt darin die größte Wirkung eines Gebets: Sich und die Welt in seiner Obhut zu wissen. Das entlastet. Das macht Hoffnung. 

Meine Freude, meinen Dank, alles sag ich dir.
Du hältst zu mir, guter Gott, spür ich tief in mir.
Halte zu mir, guter Gott, heut den ganzen Tag.
Halt die Hände über mich, was auch kommen mag.
( NL plus 49 )

Gemeindediakonin Annette Bernhard, Annweiler / Hofstätten


 

Tag 420: Samstag, 8. Mai 2021

Befreiung

420 8Mai8. Mai 1945, der zweite Weltkrieg endet. Wohl die beste Nachricht des 20. Jahrhunderts. Eine Zeit großen Leidens, großen Unheils endete. Und heute gedenken Menschen weltweit an diesen Tag. In Deutschland nennt er sich „Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus“. Und eine Befreiung war es wirklich. Eine Befreiung von schrecklichen Ideen. Eine Befreiung aus der Diktatur. Wenn wir heute aus bestimmten Ecken hören, wir lebten in einer Coronadiktatur, dann brauchen wir nur auf diesen Tag zurückschauen, um zu wissen: Nein, wir sind befreit. Befreit von der Diktatur. Eine schönere Nachricht kann man sich doch gar nicht wünschen: Diesem Tag vor 76 Jahren verdanken wir, dass wir frei leben dürfen, sagen was wir möchten, leben wo und wie wir wollen. Ein Feiertag nicht nur in Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen. Sondern ein Feiertag für jeden von uns.

Vikar Patrick Keipert, Landau


 

Tag 419: Freitag, 7. Mai 2021

Tag 419 Morgen

Der Autor hat diese Worte inmitten des Wirtschaftswunders geschrieben. Die Zukunft war auch damals schon ungewiss. Sowohl in den Zeiten des Aufbruchs, wie auch in der Zeit der Ungewissheit gilt: alles was kommt, kommt aus Gottes Hand.

Vielleicht sind Sie auch über den Namen des Autors gestolpert: Kurt Rommel. Erst mit Hilfe kam ich auf sein bekanntestes Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch: Du hast uns, Herr, gerufen, und darum sind wir hier

Alles kommt von Gott und zu Gott gehen wir irgendwann auch wieder.

Pfarrer Thomas Himjak-Lang, Annweiler

 

 


 

Tag 418: Donnerstag, 6. Mai 2021

Für eine Freundin

Tag 418 Scherben

Fang den Tag von heute nicht mit den Scherben von gestern an! Der Tag gestern, alle Tage und alle Jahre von früher sind vorbei, begraben in der Zeit. An ihnen kannst du nichts mehr ändern. Hat es Scherben gegeben? Schlepp sie nicht mit dir herum! Denn sie verletzen dich Tag für Tag.

Es gibt Scherben, die wirst du los, wenn du sie Gott in die Hände legst. Es gibt Scherben, die kannst du heilen, wenn du ehrlich vergibst. Und es gibt Scherben, die du mit aller Liebe nicht heilen kannst. Die musst du liegen lassen. (Phil Bosmans)

Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Tag ohne viel Bruch: Bleiben Sie weiterhin behütet und bewahrt an Leib und Seele!

Pfarrerin Eva Weißmann, Godramstein