Tag 267: Sonntag, 6. Dezember 2020

Lichter

Tag 267 Lichter

Advent, Advent ein Lichtlein brennt, erst eins, dann zwei …

Nein, ich habe nicht vergessen, dass wir schon letztes Wochenende mit diesem Satz angefangen haben. Aber es ist der zweite Advent und ich verbinde mit diesen Worten einfach die Adventssonntage. Ja, es mag die dunkle Zeit sein, aber wenn es dunkel ist, dann können die Lichter nur um so schöner und um so deutlicher strahlen. Ein solches Licht habe ich in den vergangenen Tagen gesehen.

 

Vielleicht kennen Sie den Spruch: Die Mühlen der Kirche mahlen langsam … aber stetig. Für Innovation und Aufbruch sind weder meine Kirche, noch die katholischen Geschwister bekannt. Doch diese Woche haben wir es als Gremium der Bezirkssynode geschafft, beschlussfähig und online zu tagen. (bei YouTube ist der Beweis)

Die Digitalisierung solcher Gremien ist per se nicht immer zwangsläufig eine Verbesserung. Ein Treffen vor Ort hat viele Vorteile, gerade für das Gemeinschaftsgefühl. Doch zumindest die Möglichkeit zu haben, die Digitalisierung fruchtbar zu nutzen, gibt mir Hoffnung. Auch unsere Kirche ändert sich. Natürlich sind damit immer neue Probleme und Hindernisse verbunden, aber von Technik ist unsere Gesellschaft schon lange abhängig.


Advent, Advent ein Lichtlein brennt … es sind dunkle Tage, doch dafür wirken die Lichter um so heller, um so strahlender. Die Lichter der Hoffnung. Welche Lichter der Hoffnung habe Sie in den letzten Tagen gesehen? (Nichts als Antwort zählt nicht 😉 )

Pfarrer Thomas Himjak-Lang, Böchingen