Tag 325: Dienstag, 2. Februar 2021

Ofter mal ....loben

325 lobGestern erhielt ich einen Anruf von Frau N.. Sie trägt immer Briefe für die Gemeinde aus. Ich hatte ihr ausdrücklich für die vielen Botengänge, die sie für unsere Gemeinde macht, mit einem kleinen Geschenk gedankt. Ihre Stimme klang warm und freudig. Sie sagte: "Man wird nicht so oft gelobt und das hat mich wirklich gefreut. Das war eine echte Überraschung."

Die Seele lebt vom Lob. Lob motiviert. Das wissen auch Eltern. Loben heißt, das Gute zu benennen und es durch Worte zum Ausdruck zu bringen. Lob verbalisiert Gutes und Gelungenes. Es ist wichtig, es in Worten oder Gesten zum Ausdruck zu bringen.

Wenn man das Lob nur denkt, kommt es beim Gegenüber nicht an. Deshalb: Sprechen Sie es aus! Wir machen das zu selten. Menschen, die andere loben können, wirken sympathisch. Es verändert die Beziehung zwischen Menschen.

Mein Lob kann auch Gott gelten, meinem Schöpfer. Indem ich ihn lobe, erscheint mir die Welt in einem anderen Licht .
Und es verändert meine Beziehung zu ihm. Ich fühle mich beschenkt. Das tut mir - und meiner Seele - gut.

Gib, dass wir heute, Herr, durch dein Geleite
auf unsern Wegen unverhindert gehen
und überall in deiner Gnade stehen.
Lobet den Herren!
EG 447, 7

Gemeindefiakonin Annette Bernhard, Annweiler / Hofstätten