Dreifaltigkeitskirche Hauenstein

1960 wurde der Grundstein zur Protestantischen Dreifaltigkeitskirche in Hauenstein gelegt. "In einer Zeit, da die Menschen nach den Sternen greifen und in einer Stunde größter weltpolitischer Spannungen, da die Völker um den Frieden auf Erden bangen, setzen wir unsere Zuversicht und Hoffnung auf den dreieinigen Gott" heißt es in der Urkunde.

Entworfen ist die Dreifaltigkeitskirche von Kirchenoberbaurat Otto Stahl und Kirchenbaumeister Richard Hummel. Das Gebäude mit dem markaten, sich zuspitzenden Kirchturm ist eigentlich "Gemeindezentrum". Ein Gemeindesaal schießt unmittelbar an den schlicht gehaltenen Kirchenraum an. Verbindungstüren ermöglichen, beide Räume zu koppeln. Eine Hausmeister- bzw. Kirchendienerwohnung ist  in das Gebäude integriert.

Ein siebenregistriges Orglélpoitiv der Firma Oberlinger (Baujahr 1962) findet auf der Empore Platz. Ein großes Glasfenster zur Westseite betont den Alatarraum. Es zeigt die Taufe Jesu. Das bronzene Eingangsportal zeigt die "Rückkehr des verlorenen Sohnes".